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Das Judentum


Als Judentum bezeichnet man die Religion des jüdischen bzw. israelischen Volkes.
Sie ist neben dem Christentum, Islam >>, Hinduismus und Buddhismus eine der fünf Weltreligionen >>.
Vor rund 2.000 Jahren entstand diese Religion. 13 bis 15 Millionen Menschen gehören auch heute noch dem Judentum an. Aus dem Judentum entwickelten sich dann später auch das Christentum und der Islam.
Die Juden waren auch die ersten, die an einen festen für alles zuständigen Gott namens Jahwe glaubten. Eine der Regeln für die Juden war und ist immer noch der Sabbat >>.
Der Sabbat dauert 24 Stunden... von Freitag bis Samstagabend.
In der Zeit darf man keinen Knopf drücken, man darf nicht schreiben... und vieles mehr. Insgesamt gibt es über 300 Regeln die am Sabbat zu beachten sind. Manche Juden haben auch für das Essen Regeln, z.B. kein Schweinefleisch. Der Sabbat hat den Sinn, dass an die Zeit des Arbeitens erinnert wird. Sabbat ist der Tag der Ruhe.
 


 

Die Thora: Die Gebets-Schriftrolle des Jüdischen Volkes.
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Der Rabbi oder Rabbiner: Ein Geistlicher und Lehrmeister.

Juden beten in einer Synagoge. Sie lesen oder singen meistens aus der Thorarolle vor. Sie dürfen nur Tiere essen, die Wiederkäuer sind und gespaltene Hufe haben.
Schon früher bewohnte das Israelische Volk... im 15. - 13. Jahrhundert vor Christus... das Gebiet, wo sich jetzt der Staat Israel befindet. Jahrhunderte später wurde dieses Gebiet von verschiedenen Ländern und Völkern erobert und beherrscht. Die meisten Israeliten mussten fliehen und verteilten sich in ganz Europa. Die Juden hatten damals schon sehr lange kein eigenes Land mehr, aber sie hatten eigene Kenntnisse, die ihnen nützlich waren, egal wo sie waren.
Traditionell hatten sie mit sehr vielen Völkern Handel getrieben, beherrschten viele Sprachen und Schriftkenntnisse. Sie blieben trotzdem immer eng zusammen, egal weit sie sich entfernten. Da Juden ihre eigene Sprache... Hebräisch... und ihre eigene Weise zu leben hatten, entstand häufig Neid und Misstrauen. Immer wieder in der Geschichte wurden Anhänger des jüdischen Glaubens deshalb benachteiligt, verfolgt und ausgegrenzt. Sie mussten z.B. in nicht sehr guten Stadtvierteln oder Gegenden leben, die man auch Gettos nannte.
 

Die schlimmste Judenverfolgung fand zu der Zeit des Nationalsozialismus... hier in Deutschland... statt.
Adolf Hitler >> baute den Hass auf alle Juden auf und erklärte sie zu nutzlosen Menschen, die ausgerottet werden sollten. Immer und immer wieder wurden ihnen alle Rechte genommen.
Sie wurden in Konzentrations- und Vernichtungslager >> der Nazis transportiert und dort in Gaskammern ermordet. Insgesamt waren es ca. 6 Millionen Juden, die so umkamen.
Deutschland rechtzeitig zu verlassen, schafften nur wenige.

Um an die vielen ermordeten Juden zu gedenken, hat man den
27. Januar zum Holocaust >>-Gedenktag gemacht.
 

Der Vater bringt seinem Sohn jüdische Traditionen bei.
von Isabella und Laura
 
 

Mehr zum Thema:

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Konzentrationslager: Exkursion >>
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Murei aus Hamburg, 12 Jahre, Klasse 6b, 12. Februar 2010, 8.20 Uhr  * Juden beten in einer Synagoge. Sie lesen oder singen meistens aus der Thorarolle vor. Sie dürfen nur Tiere essen, die Wiederkäuer sind und gespaltenen Hufe haben.