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Das antike Griechenland


Bei Ausgrabungen auf Kreta wurden Paläste unter anderem in der Stadt Knossos entdeckt. Dort gefundene Tontäfelchen weisen darauf hin, dass bereits das Volk der Minoer Schrift kannte.
Die Minoer lebten im 2. Jahrtausend v. Chr. und waren wahrscheinlich ein friedliches Volk, weil keine Stadtmauern gefunden wurden.
 


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Sie besaßen / besassen Ruderboote mit Segeln. Dadurch war es ihnen möglich im östlichen Mittelmeer (Ägäis) Handel zu betreiben. Nach Ägypten brachten die Minoer Kräuter, Wolle, gefärbte Stoffe, Steinvasen und Keramik. Dafür bekamen sie Öl, Gold, Schmuck, Edelsteine und Elfenbein. Durch diesen Handel entstanden auch schon spezialisierte Handwerksberufe wie z.B. Steinvasenschneider, Goldschmied, Siegelstecher, Zimmermänner, Weber und Färber.
Der Stier wurde als heiliges Tier verehrt.
Dies war der Beginn der ersten Hochkultur Europas.
Unter Hochkultur versteht man, dass die Menschen sich nicht nur mit lebensnotwendigen sondern auch mit anderen Dingen wie z.B. Schrift, Kunst, Literatur, Medizin und Tempelbau beschäftigen.
 
Griechisches Ruderboot mit Segel
Die Mykener waren sehr kriegerisch.
Im 15. Jahrhundert v. Chr. eroberten die Mykener die Insel Kreta. Sie waren ein kriegerisches Volk und besiedelten seit 2000 v. Chr. die Halbinsel Peloponnes.
1200 v. Chr. wurde der Palast von Knossos zerstört und die mykenische Kultur ging unter.

Ab dem 12. Jahrhundert v. Chr. wanderten die Dorer aus dem Norden ein und vermischten sich mit den andern Volksstämmen. Gemeinsam nannten sie sich Hellenen.
Aus der mykenischen Schrift entwickelte sich im 8.Jahrhundert v. Chr. eine einfachere Schrift mit 24 Buchstaben.
Dadurch war es dem Dichter Homer im 8.Jahrhundert v.Chr. möglich Erzählungen (Epen) aufzuschreiben. Die bekanntesten sind ILIAS und ODYSSEE.
Die meisten Menschen lebten in dieser Zeit als Bauern und mussten dem Adel Abgaben leisten.
Die Griechen lebten in großen / grossen Hausgemeinschaften (Oikoi).
 
Durch Zunahme der Bevölkerung entstanden im 8.Jahrhundert v. Chr. Städte (Polis).
Im Zentrum wurden Tempel (Akropolis) und Markt- und Versammlungsplätze (Agora) gebaut.
Jede Stadt war ein eigener Stadtstaat mit eigener Regierung. Es herrschte nicht mehr ein König , sondern ein Rat der Adligen (Aristokratie).
Jede Stadt hatte einen Schutzgott. Die Schutzgöttin der Stadt Athen hieß / hiess Athene.
Zeus war der Schutzgott der Stadt Olympia.
Im zu Ehren wurden alle 4 Jahre die Olympischen Spiele gefeiert.
 
Auf dem Marktplatz.
 

Im 5. Jahrhundert v.Chr. gab es in Griechenland bereits 700 Städte mit 3.000-5.000 Einwohnern.
Athen war die größte / grösste Stadt und hatte ca. 290.000 Einwohner.
Die bedeutendsten Städte waren die Hafenstadt Athen und der Kriegerstaat Sparta.

Im 6. Jahrhundert v. Chr. führte Solon in Athen eine Volksversammlung mit Klasseneinteilung ein.
Nur wer viel verdiente, konnte ein hohes Amt bekommen.
508 v. Chr. ordnete Kleisthenes die Volksversammlung neu:
Alle waren gleichberechtigt.
Das nennt man Demokratie (Herrschaft des Volkes).
 
490-479 v. Chr. tobten die Perserkriege. Athen, Sparta und andere Polis (Hellenenbund) wehrten die Perser ab. Danach zerstritten sich Athen und Sparta und bekriegten sich.
König Philipp von Makedonien vereinte die Griechen und begann einen Krieg gegen die Perser.
Sein Sohn Alexander der Große / Grosse führte den Krieg fort.
Er eroberte 334-323 v. Chr. das Persische Reich bis Indien.
 

von Charlotte
 
 
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