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Griechenland in der Krise

Stellt euch vor, ihr bekommt Taschengeld und habt es ganz schnell ausgegeben. Um ins Kino gehen zu können oder etwas zu kaufen, müsst ihr euch etwas leihen – beim Bruder, beim Freund oder sonst jemand. Und plötzlich stellt ihr fest, ihr habt euch so viel Geld geliehen, dass ihr das von eurem Taschengeld niemals zurückzahlen könnt.

So ähnlich funktioniert das auch mit Ländern. Die Länder bekommen Geld, d.h. Steuern von den Bürgern. Wenn die Länder mehr Geld ausgeben (z.B. für Gehälter, Straßenbau usw.) als sie durch Steuern einnehmen, müssen sie sich auch etwas leihen. In der Regel tun sie das bei Banken und müssen dafür auch noch Zinsen zahlen. Wenn die Banken ihnen nichts mehr geben, weil ihre Schulden zu hoch sind, bleibt eigentlich nur der Staatsbankrott.



Europäischer Touri und griechische Skulptur...
 
 Griechenland in der Krise
Mit freundlicher Unterstützung: stepmap

Griechenland, dem dieser Bankrott drohte, ist aber Mitglied der EU (Europäische Union) und der Währungsunion Euro. Deshalb haben sich die anderen Mitglieder der Währungsunion entschlossen, Griechenland zu helfen. Damit Griechenland wieder Kredite zu erträglichen Zinsen von den Banken bekommt, garantieren sie, die Schulden zu übernehmen, wenn Griechenland die Kredite nicht zurückzahlt.

Griechenland hat Schulden in Höhe von rund 300 Milliarden Euro (Ausgeschrieben: 300 000 000 000). Fest steht... Aus eigener Kraft schafft das Land es nicht aus der Krise. Der Internationale Währungsfond (IWF) und die Euro-Länder wollen nun mit ca.
110 Milliarden Euro Griechenland helfen. Allein die deutschen Banken schießen / schiessen viele Milliarden Euro zu.
Bereits im Jahre 2001 gab es "Alarmsignale"... Nur keiner hörte sie oder wollte sie hören! Griechenland war also damals schon stark verschuldet. Und im Laufe der Jahre häuften sich die Staatsschulden...

Da gab und gibt es unfähige und korrupte Beamte, die die Gelder und Steuern an die Behörden vorbeischleusten und damit in die eigene Tasche.


Damit nun Griechenland an die Gelder der Euro-Staaten kommt, hat das Land ein Sparpaket aufgestellt. Das war die Bedingung der EU-Partner. Besonders im öffentlichen Dienst will man nun sparen. Die Bevölkerung ist nicht begeistert davon... und überraschend ist dies auch nicht.

Auch diese Länder könnten bald finanzielle Hilfe benötigen: Portugal, Spanien, Italien und Irland.


von Vincent und Tobias
 

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Quelle (betrifft nicht die Fotos bzw. Bilder): tagesschau.de
 
 

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