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Die Wüste
oder
Ist es in der Wüste immer heiß / heiss?

 

Tagsüber kann es in Sand- und Steinwüsten kochend heiß / heiss (bis zu 60 Grad Celsius) werden. Die Steine und der Sand werden durch die Sonne aufgeheizt, können die Wärme aber nicht speichern.


Trockenwüste
 

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Das "Wüstenschiff"

Das Kamel kann bis zu drei Wochen in der Wüste unterwegs sein, ohne trinken zu müssen. Wie es das schafft, erfahrt ihr hier >>.
 
Nachts, wenn die Sonne weg ist, steigt die Wärme des heißen / heissen Bodens sofort in den Himmel. Das liegt daran, dass über der Wüste meist keine Wolken sind. Wolken sorgen nämlich nicht nur für Regen, sondern sie wirken auch wie ein Deckel und halten die Wärme fest. Wenn aber keine Wolken vorhanden sind, wie in der Wüste, kann die Wärme des Bodens ungehindert nach oben in die Atmosphäre entweichen. Der Boden in der Wüste kühlt dadurch völlig aus und es wird nachts teilweise eiskalt: bis minus 20 Grad!
Wüsten sind Landgebiete, in denen sehr wenig Niederschlag im Jahr fällt. Es sind unfruchtbare Gebiete, die aus zerklüfteten Bergen, Gebirgsketten und stein- oder sandbedeckten Ebenen bestehen. Das Leben hier ist sehr hart und nur wenige Tier- und Pflanzenarten können hier existieren. Sie haben sich im Laufe der Zeit dem sehr trockenen und heißen / heissen Klima angepasst und kommen mit sehr wenig Feuchtigkeit aus. Es gibt kurzlebige und ausdauernde Wüstenpflanzen. Die kurzlebigen sprießen / spriessen einmal hervor, wenn es geregnet hat und dann verschwinden sie wieder. Die ausdauernden sind immer vorhanden. Dazu zählen wir die Kakteen, Aloen und Wolfsmilchgewächse.
 

Kaktus

Aloe

 
Kontinentalwüste (z.B. die Sahara in Afrika): Sie entstehen, weil sie zu weit vom Meer entfernt sind und somit der Wind ihnen keinen Regen spenden kann. In solchen Wüsten ist der Himmel fast immer wolkenlos.

 
Regenschattenwüste (z.B. Atacama in Chile-Südamerika): Diese Wüstenform bildet sich in der Nähe von Gebirgsmauern. Die Wolken regnen sich schon vor den Bergen ab und somit erhält das Gebiet hinter den Bergen keinen Niederschlag.

 
Lava- oder Vulkanwüsten (z.B. Arizona-Nordamerika): Sie entstanden durch die ausströmende Lava und Ascheregen nach Vulkanausbrüchen.
Es gibt verschiedene Wüstenarten. Wir unterscheiden zwischen Kontinentalwüsten, Regenschattenwüsten und Lava- oder Vulkanwüsten. Zusammen bezeichnet man sie auch als Trockenwüsten.
In den meisten Trockenwüsten fällt innerhalb von zwanzig Jahren kein einziges Mal Regen. Wenn es mal regnet, dann prasseln unvorstellbare Wassermassen vom Himmel.

Dann gibt es noch die Kältewüsten auf unserer Erde. Sie kommen in der Arktis und in der Antarktis vor. Hier fehlt es nicht an Wasser, sondern an ausreichender Wärme. Die meiste Zeit ist der Boden gefroren und mit Eis bzw. Schnee bedeckt. Hier können nur sehr wenige Pflanzen wachsen.

 

Der Eisbär:
Er lebt in der Arktis (Nordpol).
Der Pinguin: Dieser lustige Geselle lebt in der Antarktis (Südpol).


Eine Begegnung zwischen den beiden könnte also nur im Zoo stattfinden.
 

Zu den größten / grössten Trockenwüsten der nördlichen Erdhalbkugel gehören:

- die Sahara (8,6 Mio. km²) in Nordafrika
- Gobi (1,2 Mio. km²) in der Mongolei und Takla Makan in Turkestan (beide in Asien)
- die Wüsten in Arabien, Syrien, im Iran, im Irak, in Indien ( in Asien)
- die Wüsten in Kalifornien und Nevada in den USA (Nordamerika)


 

 

 

 

... auf der südlichen Erdhalbkugel:

- * Namib in Südafrika
-     Atacama in Chile (Südamerika)
-     und die Wüsten im Inneren Australiens

Lückentext-Übung >>
 

* Desertifikation: (wörtlich: Wüste machen)
Übernutzung einer Landschaft durch den Menschen, wodurch die natürliche Vegetation beseitigt wird und was die Ausbreitung von Wüsten zu Folge hat. Besonders gefährdet sind große / grosse Bereiche der Dorn- und Trockensavanne im Sahel.
 
 
von Lewin
 
 

Mehr zum Thema:

Oasen >>
 

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Linda aus Barntrup, Klasse 8a, 2. November 2007, 16.34 Uhr * Desertifikation: Wörtlich:Wüste machen.
Übernutzung einer Landschaft durch den Menschen, wodurch die natürliche Vegetation beseitigt wird und was die Ausbreitung von Wüsten zu Folge hat. Besonders gefährdet sind große Bereiche der Dorn- und Trockensavanne im Sahel.
 
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am 3. Februar 2008
* Im Beitrag ist die Namib in Südafrika fälschlicherweise als Nambi geschrieben.