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Tsunami - Berge aus Wasser


Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist ein Tsunami?
  2. Ruhelose Erde: Erdbeben und Vulkane
  3. Flutkatastrophe in Südasien (Dez. 2004)

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Was ist ein Tsunami?

Das Wort "Tsunami" ist japanisch und bedeutet "große / grosse Woge im Hafen". Tsunamis entstehen in den Meeren, wenn das Wasser durch ein Erd- oder ein Seebeben, durch Verschiebungen auf dem Grund des Ozeans oder bei unterseeischen Vulkanausbrüchen in Bewegung gerät. Die Wassermassen geraten ins Schaukeln, in eine träge, aber unerhört energiegeladene Bewegung, die sich ringförmig ausbreitet. Die Wellenlänge, also der Abstand von Wellenberg zu Wellenberg, beträgt 150 bis 600 km.
Solange diese Riesenwellen tiefes Wasser unter sich haben, sind sie kaum mehr als einen Meter hoch und harmlos. Ihre ungeheure Kraft macht sich erst an der Küste bemerkbar. Dort werden die Wellen langsamer, das Wasser türmt sich zu enormer Höhe auf; je steiler die Küste ist, desto höher sind die Tsunami-Wellen.
Wie bei einer außergewöhnlich / aussergewöhnlich niedrigen Ebbe weicht das Wasser am Ufer zunächst kilometerweit zurück. Dann kommt es wieder, schon nach wenigen Minuten. Die Wellen können nun 60 Meter hoch sein, sie jagen mit 700 bis 1000 km/h landeinwärts, und alles, was ihnen entgegensteht, reißen / reissen sie hinweg.

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Ruhelose Erde: Erdbeben und Vulkane

Könntest du ein Loch von deinem Wohnort zum Erdmittelpunkt bohren, dann wäre dieses Loch 6360 km tief. Das entspricht etwa der Strecke Frankfurt/Main - New York.
Ein so tiefes Loch kann man aber gar nicht bohren, denn der größte / grösste Teil der Strecke führt durch geschmolzenes Gestein und Metall. Unter uns sind nur etwa die obersten 30 bis 40 Kilometer fest.
Die Erde hat also nur eine dünne feste Kruste. Man kann sie mit einem Apfel vergleichen, bei dem nur die Schale und das Kerngehäuse fest sind, der Rest ist flüssig.
 
Du kannst dir das wie bei dicken Eisschollen vorstellen, die auf dem Wasser treiben und die an ihren Rändern nur ganz dünn aneinander festgefroren sind. Bewegt sich das Wasser unter der Eiskruste etwas, dann gibt es an den Verbindungsstellen feine Risse, und die Eisschollen verschieben sich ein wenig gegeneinander. Genauso machen es die großen / grossen Erdkrustenteile, die man Kontinentalschollen nennt.
Wenn das geschieht, dann gibt es Erdbeben, die ganze Großstädte / Grossstädte  zerstören können. Und manchmal reißen / reissen sogar tiefe Gräben zwischen den Kontinentalschollen ein.
Auf diese Weise bewegen sich ganze Erdteile gegeneinander. So wandert zum Beispiel Afrika ganz langsam auf Europa zu.
 

Erst über sehr lange Zeiträume sind diese Erdplattenbewegungen von Bedeutung. Vor 250 Millionen Jahren lagen alle heutigen Erdteile noch dicht an dicht nebeneinander.
Nicht nur Erdbeben erschüttern die dünne Erdkruste. An manchen Stellen ist sie besonders dünn und hat sogar Löcher, die bis in die flüssige Zone reichen. An solchen Stellen kann es passieren, dass die geschmolzenen Gesteinsmassen zur Erdoberfläche hochgepresst werden. So kommt es zu einem Vulkanausbruch.
Solchen Ausbrüchen von flüssigem Gestein geht oft ein Hagel aus festen Gesteinsbrocken und Aschenstaub voraus. denn das durch ein Vulkan heraufdrängende geschmolzene Gestein fegt erst mit ungeheurer Wucht einen Kanal frei und schleudert alles, was ihm im Weg ist, hoch in die Luft.
Vulkane müssen aber nicht immer Feuer speiende Berge sein. Fehlt es ihnen an Kraft oder ist die Gesteinssuppe etwas zäher, dann schießt / schliesst sie nicht wie ein Springbrunnen hoch in den Himmel, sondern fließt / fliesst aus dem Berg wie zäher Sirup. In breiten Flüssen strömt die glühende Masse die Hänge herab.
Solange das geschmolzene Gestein noch unter der Erde ist, nennt man es Magma. Strömt es aus dem Vulkaninneren heraus, dann heißt / heisst es Lava. Und Lava nennt man es auch dann noch, wenn es zu einer Gesteinswüste erstarrt ist.
Der größte / grösste Teil der Erdoberfläche besteht aus uralter Lava. Heute ist sie längst zerfallen und wenn Pflanzen darauf wachsen, ist fruchtbarer Erdboden daraus geworden.

Auch in Deutschland gibt es große / grosse Vulkangebirge. Hier sind allerdings die Vulkane seit langem erloschen und die Lavaberge von einst sind mit Wäldern überzogen. Die Eifel ist so ein uraltes Vulkanland. Der 773 m hohe Vogelsberg in Mittelhessen ist der größte / grösste Vulkan Europas.

Viele Vulkane, zum Beispiel der Ätna uns Vesuv, liegen in Italien. Italien befindet sich auf unter Spannung stehenden Erdplatten.
 

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? aus Deutschland, ? Jahre, Klasse ?, 21. März 2010, 17.13 Uhr * Viele Vulkane, zum Beispiel der Ätna uns Vesuv, liegen in Italien. Italien befindet sich auf unter Spannung stehenden Erdplatten.