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Astronomie
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Geschichte Die Entdeckung des Planeten Neptun Mathematiker berechneten Koordinaten eines
unbekannten Planeten Vor 160 Jahren bekam ein Mitarbeiter der
Sternwarte Berlin einen Brief aus Paris. In dem Brief stand, dass
er in der Nacht im Sternbild Wassermann einen bisher unbekannten
Planeten sehen könne. Die Information entnahm der Schreiber des
Briefes einer mathematischen Berechnung, die er durchgeführt
hatte. |
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Schon lange fragten sich die Wissenschaftler, warum der Planet
Uranus immer mal wieder von seiner natürlichen Laufbahn abweichte.
Es gab viele Theorien dazu, aber der Mathematiker Le Verrier war
der Meinung, dass die Anziehungskraft eines anderen, noch
unbekannten Planeten dafür verantwortlich war. Weil die französischen Sternwarten überlastet waren, bat Le Verrier den Berliner Astronomen Gottfried Galle, sein Teleskop auf den Himmelslängengrad 326,5 zu richten. Noch in derselben Nacht entdeckte Galle gemeinsam mit einem Assistenten tatsächlich einen Himmelskörper, der nicht im Sternenatlas zu finden war. Als sich in der folgenden Nacht zeigte, dass sich der Himmelskörper bewegt hatte, war klar, dass es sich um einen neuen Planeten handeln musste: Neptun! Der Planet wurde vermutlich nach Neptun, dem römischen Wassergott benannt, da seine Oberfläche durch das Teleskop bläulich schimmert. Die Entdeckung war ein bahnbrechender Erfolg der Astronomie und der Naturwissenschaften, da dieses der erste Planet war, der von Mathematikern durch Berechnungen entdeckt wurde.
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| von Lennard | |||||||||||||
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