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Biologie Der Leberfleck - Warum heißt / heisst er so? Im sprachlichen Gebrauch nennt man das Muttermal auch
Leberfleck, die Bezeichnung Muttermal ist der Überbegriff. Ein Leberfleck
ist eine gutartige Hautwucherung. Er kann aus roten Blutzellen, gelben
Talgdrüsen oder sonstigen |
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Fast jeder Mensch hat einige Leberflecke. Je nach Hauttyp der Menschen können es auch sehr viele sein. Leberflecke entstehen durch eine Vermehrung der farbbildenden Zellen der Haut, auch Pigmente genannt. Zum Teil sind sie angeboren, können aber auch erst in der Kindheit oder im Erwachsenenalter entstehen. Angeborene Leberflecke können erhaben und an der Oberfläche rau sein. Sie sind in der Regel harmlos, können sich aber selten bösartig zum Hautkrebs entwickeln. Die normalen Leberflecke verursachen keine
Beschwerden. An bestimmten Körperstellen, zum Beispiel im Gesicht, können
sie für manche Leute nicht schön aussehen. Im Gürtelbereich oder an den
Füßen können sie durch Belastung und Reibung gereizt werden und sich
entzünden. |
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Es gibt verschiedene Meinungen darüber, warum
Leberflecke Leberflecke heißen. Man glaubte früher, dass es sich hierbei
um eine Störung der Leber handeln würde. Der Name „Leberfleck“ ist eine
Übersetzung des medizinischen Ausdrucks „Macula hepatica“, der sich auf
den bräunlichen (leberähnlichen) Farbton bezieht. Paracelsus (bürgerlicher Name Theophrastus Bombastus von Hohenheim, 1493 bis 1541, Arzt, Alchemist und Philosoph) führte jede unnatürlich erscheinende Hautveränderung auf eine kranke Leber zurück. Auf jeden Fall aber hat er zur damaligen Zeit den Zusammenhang zwischen Hautveränderungen und Leber richtig hergestellt. Es gibt aber auch medizinische Gründe. Bräunliche „Leberflecke“ am Körper, insbesondere auf dem Handrücken, heißen deshalb Leberflecke, weil sie tatsächlich von der Leber kommen. Diese nennt man auch Altersflecke, weil dann die Leber altersbedingt eine Schwäche hat. Manchmal sind spinnennetzartige Gefäßerweiterungen am Körper zu finden, die ebenfalls auf eine Leberkrankheit hinweisen können. |
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| Bei sehr vielen und auffälligen Leberflecken, also
besonders großen (mehr als 5 mm), unregelmäßig gefärbten oder begrenzten,
sollte auf jeden Fall ein Arzt befragt werden. Wenn sich Leberflecke
verändern, vergrößern, dunkler werden, zu bluten beginnen, sich entzünden,
nässen oder jucken, sollten sie einem Arzt gezeigt werden. Besteht der
Verdacht auf eine bösartige Entwicklung (Hautkrebs), müssen sie entfernt
werden. Durch eine frühe Operation ist bei Hautkrebs meist eine völlige
Heilung möglich.
Zu beachten: Übermäßiges Sonnenbaden ist zu vermeiden, da ein
Sonnenbrand für Leberflecke schädlich sein kann. von Anika und Kai |
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