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Biologie
Die Selbstreinigung in einem
Fließgewässer / Fliessgewässer |
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Sinkt der Sauerstoffgehalt zu stark ab, so vermehren sich solche Bakterien
und Pilze, die die organische Substanz auch ohne Sauerstoff (anaerob)
abbauen können und dabei Energie gewinnen können. Dabei werden zum Beispiel Kohlenstoffdioxid, Methan, faulig riechender Schwefelwasserstoff und Phosphat gebildet. In stehenden Gewässern kann sich auch Faulschlamm bilden. Hier fühlt sich der Schlammröhrenwurm wohl, der nur wenig Sauerstoff zum Leben braucht. |
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Mit der Fließbewegung / Fliessbewegung eingebrachter Sauerstoff ermöglicht
es, je weiter man sich von der Einleitungsstelle entfernt, dass sich
Bakterien bilden, die unter Energiegewinn Schwefelwasserstoff zu Sulfat,
Ammonium zu Nitrat und Methan zu Kohlenstoffdioxid umwandeln. Bakterien und Pilze dienen Wimperntierchen als Nahrung. Diese wiederum werden von Rädertierchen gefressen. Sind die Voraussetzungen im Fluss weiterhin günstig, so können auch Kleinkrebse vorkommen, die die Rädertierchen fressen. Der Fluss wird klarer und reich an Mineralien. Damit sind wieder günstige Voraussetzungen für die Entwicklung von Algen und Wasserpflanzen gegeben, die sich stark vermehren und zu einem verbessertem Sauerstoffgehalt beitragen. Viele Fischarten können dann wieder hier leben. |
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Im weiteren Flussverlauf kommt es zu einem ausgewogenen Aufbau und Abbau
von Stoffen. Der Fluss hat sich selbst gereinigt. Dieser Vorgang ist nur im Idealfall vorhanden, da es nur selten bei einer Einleitung bleibt. In der Bundesrepublik Deutschland, Österreich und der Schweiz verbessert sich die Flussqualität dank Einbau von Klärwerken und Renaturierungsmaßnahmen / Renaturierungsmassnahmen. Flüsse, die zu stark belastet sind, transportieren die organischen Substanzen zu den Meeren, so dass auch an den Mündungsstellen eine schlechte Wasserqualität vorliegen kann. |
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von Juliane |
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palk@n |
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